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Datenträgervernichtung
 
Geschrieben von admin am Sonntag, 18. März 2007

EDV-Recycling Datensicherheit: Sind Ihre Daten wirklich gelöscht?
EDV-Anlagen werden von Unternehmen wegen Überalterung oder Hardwaredefekten an Mitarbeiter, Schulen oder sonstige karitative Verbände abgegeben. Betriebe sind sich nicht bewusst, daß ihre vermeintlich gelöschten Daten mitgegeben werden und durch fachkundige Personen in den falschen Handel gelangen können.

Für Ihr Unternehmen kann es extrem wichtig sein,
Ihre Daten zu 100% zu vernichten!

Die sicherste Lösung zum endgültigen Löschen Ihrer Massenspeicher
und Ihrer Unternehmer-Daten ist min. das 7fache Überschreiben
und das restlose Einschmelzen im Hochofen!

Unter dem Begriff des Löschens ist das Unkenntlichmachen gespeicherter personenbezogener Daten zu verstehen (so die entsprechende Definition in den Landesdatenschutzgesetzen und im Bundesdatenschutzgesetz). Das Unkenntlichmachen wird definiert als eine "Handlung, die irreversibel bewirkt, dass eine Information nicht länger aus gespeicherten Daten gewonnen werden kann".

D.h. sollen Daten von einer noch weiter zuverwendenden Festplatte gelöscht werden oder soll eine Festplatte komplett vernichtet werden, muss gewährleistet sein, dass die vorhandenen personenbezogenen Daten unwiderbringlich gelöscht sind.

Die Löschung von Daten auf Festplatten/HDD wird oftmals nur unzureichend oder gar nicht durchgeführt. Formatieren und erneutes Partitionieren Ihrer Festplatten reicht in der Regel nicht aus, um Ihre Daten wirklich zu löschen!

Es werden nicht die Daten gelöscht, sondern nur die Pfade zu den Informationen des Mediums. Mit geeigneten System-Tools und Spezialwissen lassen sich vorherige Löschungen von neugierigen Datenfahndern mühelos wieder rückgängig machen. Somit evtl. auch Ihre Daten und Ihre Betriebsinformationen!

Nicht geeignete Varianten zum Löschen Ihrer Daten:

  • Löschen der Daten mit den bekannten Betriebsystemfunktionen
    Bei diesen Varianten werden nicht die Inhalte gelöscht, sondern die Verweise auf die Inhalte in einer Zuordnungstabelle. Normale "Wiederherstellungs-Programme" können ohne Probleme diese Daten wieder herstellen.
  • Formatieren der Festplatte (High-Level-Formatierung)
    Bei dieser Variante werden die Inhalte nicht gelöscht, stattdessen wird hier u.a. die Dateizuordnungtabelle geleert oder neu angelegt. Auch hier lassen sich Dateien leicht wieder herstellen, da diese nicht physikalisch gelöscht werden.
  • Formatieren der Festplatte (Low-Level-Formatierung)
    Bei dieser Variante werden die Sektoren der Festplatte mit einem einheitlichen Bitmuster überschrieben, eine teilweise Wiederherstellung der Daten ist mit speziellen Lesegeräten möglich.

Geeignete Varianten zum Löschen:

Mehrfaches Überschreiben der Daten
Durch das mehrfache Überschreiben der Festplatte mit unterschiedlichen Bitmustern sind die ursprünglichen Daten auf der Festplatte nicht wieder herstellbar. Es gibt softwaretechnische Lösungen, Daten mit folgenden Standards zu löschen:

  • - 3faches
    Überschreiben
    5220.22-M-Standard US-Verteidigungsministeriums

    Festplatten mit streng geheimen Daten dürfen nicht auf diese Weise gelöscht werden. Sie sind physisch zu vernichten oder zu entmagnetisieren, wobei die zum Speichern der Daten auf der Festplatte verwendeten magnetischen Muster vollständig zerstört werden müssen, so dass die Festplatte gebrauchsunfähig wird.

  • - 7faches
    Überschreiben
    VSITR-Standard Bundesamt für Sicherheit/Informationstechnik

    Nach dem VSITR- Standard des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik muss eine Festplatte in 7 Durchgängen überschrieben werden. Bei den ersten 6 Durchgängen wird jeweils das Bitmuster des vorherigen Durchgangs umgekehrt. Durch diese Umkehrung der Bits sollen Datenreste destabilisiert werden, die sich eventuell noch an den Rändern der zum Schreiben der Daten verwendeten Spur befinden können. Im abschließenden Durchgang wird zur Verstärkung dieses Effekts die gesamte Festplatte mit dem Muster "01010101" überschrieben.

    Diese Methode gilt weithin als sichere Datenlöschung.

  • - 7faches Überschreiben
    Bruce-Schneier-Algorithmus

    Der international bekannte Sicherheitsspezialist und Autor Bruce Schneier empfiehlt das 7x Überschreiben einer Festplatte. Im ersten Durchgang wird die Festplatte mit dem Bitmuster "00", im zweiten mit "11" und in den folgenden fünf mit einem zufällig erzeugten Bitmuster überschrieben.

    Die Wirkung dieser Methode ähnelt der des VSITR- Standards. Allerdings erschwert die zufällige Gestalt des in den letzten fünf Durchgängen verwendeten Bitmusters es einem Angreifer erheblich, zu bestimmen, welche Auswirkungen das Überschreiben auf die Datenreste an den Spurrändern der Festplatte oder auf Bit-Übergänge auf der Festplatte hatte.

    Diese Methode ist wahrscheinlich sicherer als der VSITR- Standard, allerdings ist sie durch die zum Erzeugen der zufälligen Bitmuster benötigte Zeit auch erheblich langsamer.

  • - 35faches Überschreiben
    Peter-Gutmann-Algorithmus

    Peter Gutmann ist Forschungsbeauftragter im Department of Computer Science der University of Auckland und auf die Konzeption und Analyse von Verschlüsselungsarchitekturen spezialisiert. Seine Forschungsergebnisse zum Löschen von Daten auf magnetischen Medien (z. B. Festplatten) gelten als die entscheidenden Arbeiten auf diesem Gebiet.

    Der Algorithmus nimmt insgesamt 35 Überschreibungsdurchgänge vor und gilt als die modernste Methode der Datenzerstörung. Ein derartiges Maß an Sicherheit geht natürlich auf Kosten der Zeit. So dauert das Überschreiben einer Festplatte mit dem Peter-Gutmann-Algorithmus über 7x so lange wie das Überschreiben derselben Festplatte mit dem Bruce-Schneier-Algorithmus und wahrscheinlich mehr als 15mal so lange wie das Überschreiben nach dem Standard des US-Verteidigungs- ministeriums.
  • Einsatz eines Magnetfeldes
    Harwaretechnisch ist es möglich, Ihre Festplatten extrem starken Magnetfeldern auszusetzen. Professionelle Datenlöscher nutzen eine Technik, die mittels Entmagnetisierer / Degausser die Medien löscht. Zu löschende Datenträger werden mehreren Magnetfeldern von sich ändernder Polarität und allmählich abnehmender Stärke ausgesetzt.

    Diese Magnetfelder sind stärker als die der Magnetspulen, Disketten oder Festplatten, welche mit geringerer, konstanter Geschwindigkeit an den Lese-Schreib-Köpfen vorbei und aus ihren Löschfeldern geführt werden. Der Vorteil dieses Verfahrens ist, dass Daten von defekten Festplatten vernichtet werden können.
  • Physikalische Zerstörung der Festplatte/mechanische Zerstörung
    Bei defekten Festplatten oder bei Festplatten, die nicht weiterverwendet werden sollen, bietet sich die pyhsikalische Zerstörung der Datenträger an. Die Festplatte sollte am besten zerkleinert und geschreddert werden.
    Sind die einzelen Stücke zu groß oder nur die Elektronik beschädigt, ist eine Wiederherstellung von Datenfragmenten möglich, es sollte daher, je nach Senibilität der Daten, eine Entmagnetisierung oder Einschmelzung in Betracht gezogen werden. Durch eine thermische Zerstörung/Einschmelzung verliert die Festplatte ihre magnetische Eigenschaft und die Daten sind unwiderrufbar vernichtet.

Eine mechanische Beschädigung kann zu wenig sein:
Einer Datenrettungsfirma ist es gelungen, von einer mechanisch zerstörten Festplatte 30% der darauf gespeicherten Informationen wieder herzustellen!

Wir bieten Unternehmen die Festplattenvernichtung und bescheinigen Ihnen die ordnungsgemäße Vernichtung Ihrer Datenträger. Vereidigte Zertifizierung der Vernichtungen können wir Ihnen gegen Aufpreis pro Datenträger bescheinigen. Die Datenträger werden zuerst mindestens nach dem VSITR-Standard (7faches Überschreiben) gelöscht (auf Wunsch bis zu 35faches Überschreiben), anschließend entfraktioniert und die Materialien gesondert dem Recycling zugeführt.

Mit unserem EDV-Recycling geben wir Ihre Massenspeicher zu unserem Recycling-Partner, wo Ihre Daten im Hochofen anschließend zu 100% vernichtet werden.

zum Formular EDV-Recycling

 
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